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THEMA: Verunsicherung und der eigene Weg

Verunsicherung und der eigene Weg 15 Mär 2014 15:26 #169

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Jays Artikel möchte ich gerne zum Anlass nehmen, diese im Forum eben neu eröffnete Rubrik mit Leben zu füllen.

Jay, du sagst »wenn Dich das Schreibenwollen umtreibt, dann wird das auch werden.« und sprichst anschließend etwas von einem eigenen diesbezüglichen Erlebnis. Danke für diese Anregung!

Heute laufen die Dinge anders, wollte ich gerade ansetzen, aber nein, das sieht nur so aus. Damals, so denke ich, waren es einige Wenige, die das Sagen hatten und damit die Möglichkeit des Aufs-Podest-Hebens oder In-den-Rinnstein-Schubsens. Wobei ich Podest und Rinnstein metaphorisch fürs Selbstbild sehe.

Heute gibt es diese wenigen Großen zunehmend weniger - klingt trotzdem besser als abnehmend - dafür werden die Rudel mehr durch Rudel-Rudel angeführt. Konkret: Schreibratgeber. Persönlich und aus Papier bzw. Bits. Durch die digitale Welt persönlich in riesigen Mengen, wenn man die ganzen Foren dazunimmt, die den Massen an Leuten die Möglichkeit geben, anhand der Geschichten anderer ihre Verbesserungslust zu leben. Das wird dann oft vice versa betrieben und es kommt mir ein wenig wie wilder Gruppenmasochismus vor. Die Fliehkraft dieses stürmischen Spiels spuckt dann in die Himmelsrichtungen aus:

a) Die mit dem dicken Fell. Sie nehmen Lob gelassen hin und Kritik nicht wahr; denn sie wissen, dass sie gut sind (meistens nur sie)
b) Die Weichhäutigen. Sie sind entsetzt, enttäuscht, desillusioniert und probieren es stattdessen mit Batiken
c) Die echten Masochisten. Sie bekommen alles um die Ohren gehauen und stürzen sich trotzdem mit der nächsten Gelegenheit wieder ins Massaker. Ändern tut sich wenig.
d) Die's ernst meinen. Das sind die, die du, Jay, angesprochen hast. Die an sich glauben und wissen, dass sie genau das machen möchten: schreiben. Die aber auch wissen, dass das Üben bedeutet, das dem fürs Klavierspiel nicht nachsteht.

Ich selbst zähle mich zu d. Und trotzdem ist die Verunsicherung ungeheuer. Es wird einem richtiggehend schwer gemacht, an sich zu glauben. Außer man landet einen Bestseller, aber Lotto nehme ich jetzt mal aus. Wem darf man trauen? Vertrauen? Kann überhaupt eine Person oder zwei oder zehn sagen, ob etwas ›gut‹ ist? Es kann doch genauso gut sein, dass man mit dem, was alle benasrümpfen, eine neue Ära einläutet. Wo kann man sich anlehnen? Ich glaube, dass nicht nur beim Schreiben die Zeiten des Anlehnenkönnens verblassen ...

Aber andererseits finde ich, dass die Verunsicherung auch was hat. Sie scheidet Weizen vom Spreu. Zwar überschwemmen die selbstpublizierten Titel der as - derer von a meine ich, hatte schon überlegt aas zu schreiben, um dem Wort-Laut nahezukommen - Amazonien aber das wird auch irgend etwas bewirken. Es zwingt dazu durchzuhalten. Zu lernen, besser zu werden, aber in einem eigenen Sinn in einem sich selbst gegenüber demütig-realsitischen.

Nicht einfach.

Aber ich glaube, es geht.
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Verunsicherung und der eigene Weg 15 Mär 2014 17:36 #178

  • Samanter
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Hallo Martin und Linda!

Das ist jetzt echt unheimlich. Als ich mit dir, Linda, über meine Vorstellungen und Erwartungen bzgl. Zusammenarbeit schrieb, hatte ich genau das im Sinn worum es in diesem Thread geht. Und damit nicht genug. Als ich gerade mit Tatwort in einem anderen Thread über die Lust und das Leid eines Autors schrieb stand zwischen den Zeilen genau das was Martin hier schreibt. Eine fasst beängstigende Symbiose. Oder besser gesagt: Wir fühlen uns mit unseren Schwierigkeiten so allein und merken gar nicht, dass wir genau damit die Masse bilden und das Gegenteil beweisen. Wir sind nicht allein. Jeder von uns hat in vielerlei Hinsicht genau die gleichen Probleme. Zum Glück gibt es Foren in denen man darüber sprechen/schreiben kann.

Ich zähle mich übrigens auch zur Gruppe d), was es nicht gerade leichter macht. Aber gut, das Problem ist erkannt und Hilfe in Aussicht. Wenn das nicht die besten Voraussetzungen sind, um sich mehr Sicherheit zu verschaffen, was dann? Trotzdem denke ich, wird es eine echte Risikoversicherung nie geben. Erfolg, Sicherheit in den eigenen Fähigkeiten kann man nur durch Erfahrung erlangen. Und selbst das ist kein Garant für immer währenden Erfolg. Dafür ist Kunst - und Schreiben ist für mich eine Kunst, auch wenn viele sagen es ist zu 80% Handwerk - einfach zu ungreifbar. Was genau spricht den Konsumenten von Kunst an? Wie lange dauert die Nachfrage nach genau der Kunst die du "herstellst"? Woran genau kann man das, was deine Kunst so anziehend macht, festmachen, um sie zu vervielfältigen? Das alles sind Fragen die man in der Kunst nie beantworten können wird. Die Antworten auf diese Fragen definieren aber beispielsweise im reinen Handwerk die Qualität und bestimmen entscheidend den Erfolg mit.

Es gehört schon ein riesiges Maß an Selbstbewusstsein und Überzeugung in die eigenen Fähigkeiten dazu ein derart unbeeinflussbares Risiko einzugehen und trotz Niederlagen weiterhin an sich zu glauben. Deshalb sind Künstler, egal ob nun Autor, Maler, Bildhauer u. s. w., für mich die echten und selbstkritischsten Optimisten und am härtesten arbeitenden Überlebenskünstler.

Danke für dieses Thema. Es ist erleichternd, auch einmal darüber zu sprechen.

LG Sam
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Verunsicherung und der eigene Weg 15 Mär 2014 20:26 #183

  • Linda
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Hallo Sam, Hallo Martin,

manchmal glaube ich, ich gehöre in die Gruppe b- also 'die Weichhäutigen'. Nur kurz vor Beginn mit dem Batiken oder Töpfern schlage ich den ganz großen Haken! Nein, Spass beiseite. Ich arbeite seit einigen Wochen mit einer Autorin sehr eng zusammen und kam mit der Überarbeitung meines Romans gut voran. Ich glaubte mich auf bestem Wege, und bald dem Manuskript das Wort 'Ende' hinzuzufügen. Heute führten wir ein längeres Telefongespräch und ich hatte plötzlich das Gefühl zu den Masochisten zu gehören! Nach dem ersten Gedanken an Aufgabe habe ich mir die Wanderstiefel angezogen und bin 7 KM stramm am Strand gelaufen. So, und jetzt kehre ich in die Gruppe 'd' zurück. Aber wenn ich in München bin und durch die Buchhandlungen schlendere, frage ich mich oft, ob es überhaupt noch etwas von Linda geben muss? Da liegen tausende von Büchern, die in hunderten von Stunden geschrieben wurden und nur wenige der Kunden überhaupt einen Blick darauf verschwenden. Außer man trägt einen berühmten Namen.
Kämpfen wir gemeinsam weiter?


Ganz liebe Grüße
Linda
Letzte Änderung: 15 Mär 2014 20:26 von Linda.
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Verunsicherung und der eigene Weg 16 Mär 2014 12:39 #196

  • Samanter
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Hallo Linda!

Du kannst nicht erwarten, dass du Alle mit deinem Buch erreichst. Aber wenn pro Woche nur ein einziger Kunde sich für dein Buch interessiert und jeder zweite Kunde dein Buch auch tatsächlich kauft, hast du bei vielleicht 500 Buchhandlungen schon 1000 Bücher im Monat verkauft. Das ist doch super. Wenn du dann auch noch bedenkst, dass du ja nicht nur durch Geldverdienen gewinnst sondern auch durch steigenden Bekanntheitsgrat der den Verkauf deiner folgenden Bücher begünstigt, ist der Gewinn doch enorm, oder nicht? Selbst wenn du nur 5 Bücher im Monat verkaufen würdest hättest du zwar nicht wirklich viel Geld verdient, aber irgendwann hättest du auch so einen "berühmten Namen" und mehr Kunden würden nach deinen Büchern greifen. Es dauert eben nur etwas länger und erfordert mehr Durchhaltevermögen.

Kämpfen wir gemeinsam weiter? Ja, natürlich. Unbedingt. Nur so kommen auch die "berühmten Namen" ans Ziel. Oder glaubst du Steven King hat gleich sein erstes Manuskript millionenfach verkauft? Was glaubst wie viele Werke er vor seinem Erfolg für den Papierkorb geschrieben hat oder wie oft er alles geändert hat, bis es gut war? In unserem Branche lernt man hauptsächlich durch Versuch und Irrtum. Während dieses Lernprozesses wird man aber immer besser und in seinem Stil immer sicherer.

Also! Kämpfe solange du an den Erfolg glauben kannst und noch ein Stück weiter. Erst wenn du 1000tig davon überzeugt bist, dass du nie Erfolg haben wirst, dann gib auf und orientiere dich neu. Aber auch erst wirklich dann.

LG Sam
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Verunsicherung und der eigene Weg 16 Mär 2014 14:06 #209

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Hallo Sam,

da habe ich mich wohl total blöd ausgedrückt. Mir geht es augenblicklich lediglich darum, ob es überhaupt noch einen Sinn macht, mein Manuskript nochmals zu überarbeiten. Das schien mir gestern noch absolut unmöglich.
An das Geldverdienen denke ich momentan überhaupt nicht, denn das Kind muss erst einmal geboren werden und wie es scheint, handelt es sich hierbei um eine Steißlage!

Ganz liebe Grüße
Linda
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Verunsicherung und der eigene Weg 19 Mär 2014 21:09 #279

  • Samanter
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Nun ja, Linda! Babys müssen irgendwann geboren werden, ganz egal ob Steißlage oder nicht. (Zum Glück gilt bei den Bücherbabys nicht zwingend eine 9-monatige Tragezeit.)
Ich bin der Meinung jedes Baby/Buch ist es wert geboren zu werden. Dabei spielt es keine Rolle ob jetzt oder vielleicht erst nach ein paar neuen Projekten. Ich bin mir sogar sicher, dass du, selbst wenn du dieses Projekt nicht zu ende bringst, du es irgendwann wieder hervorholen wirst. So etwas lässt einen nicht in Ruhe.

LG Sam
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Verunsicherung und der eigene Weg 26 Mär 2015 17:05 #2036

Meine Antwort bezieht sich mehr auf den Titel, als auf die bisherigen Beiträge.

Es ist wie bei einem Hürdenlauf, wo die Hürden immer höher werden. Wenn ich einen Roman fertig geschrieben und überarbeitet habe, kommt irgendwann die Stunde der Wahrheit, wo ich ihn meinen Testlesern übergebe.

Hürde 1: Wie nehmen sie ihn auf? Habe ich grobe Überlegungsfehler gemacht? Ruft die Geschichte Emotionen hervor? Wie nehmen sie meine "Botschaft" auf? Bin ich als Autor authentisch?

Dann folgen nochmals die langwierigen Überarbeitungs- und Korrekturvorgänge, die Gestaltung als E-Book und PDF für den Druck, das Cover, der Klappentext usw. Und irgendwann ... halte ich das Buch in den Händen.

Hürde 2: Wie reagieren Freunde und Verwandte darauf, oder gar mir unbekannte Personen?

Obwohl ich nicht-schreibende Leser nicht mehr um Rezensionen bitte, kann es doch sein, dass jemand bei Amazon etwas dazu schreibt. Das jagt mir dann schon heisse und kalte Schauer den Rücken hinab. Dann organisiere ich bei Lovelybooks eine Leserunde.

Hürde 3: Nun erlebe ich wahre Schweissausbrüche, wenn die ersten Meinungen und Kommentare hereintrudeln.

Hürde 4: Marketing! Social Media! Werbung auf Facebook! Die grosse Enttäuschung, wenn alle Bemühungen nichts fruchten und sich kaum jemand zu einem Kauf entschliessen kann. Mit Kindle Unlimited kann das Buch sogar gratis ausgeliehen werden.

Dann setze ich mich hin, geniesse ein Glas Wein und sage zu mir: Du hast es geschafft, einen Roman zu schreiben, der jetzt in deinem Bücherregal neben Andreas Eschbach, Nora Roberts, Nicolas Sparks, Tom Clancy, C. S. Lewis, J. R. R. Tolkien und vielen anderen steht, was in meinem Umfeld noch niemandem gelungen ist. Du kannst stolz auf dich sein. Schreibe weiter und geniesse das Gefühl, etwas Bleibendes erschaffen zu haben.
Sei mutig! Wenn du gewinnst, bist du glücklich. Wenn du verlierst, bist du weiser.
autor-martin-fischer.ch
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Verunsicherung und der eigene Weg 27 Mär 2015 12:17 #2044

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Hallo Martin!

Wenn ich deinen "Hürdenlauf" so lese, kommt es mir vor, als wäre das Schreiben des Buches noch die kleinste Anstrengung, selbst wenn man die lästige Korrekturarbeit einbezieht.

Wie schön ist es doch da, allein im Kämmerlein zu sitzen und seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Sich ganz und gar dem eigenen guten Gefühl hinzugeben, dass es perfekt passt. Ja, aber eben vorerst nur für dich alleine. Und jetzt beginnt der Kampf seine eigenen Ansichten und Bilder mit denen von anderen in Einklang zu bringen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wie klingen für andere deine Worte? Welche Bilder und Gefühle haben sie, wenn sie deine Worte hören/lesen. Dieser Prozess erfolgt in mehreren Schritten bei denen der Kreis der "Anderen" immer größer wird. Zuerst nur ein Beta-Leser, dann vielleicht ein paar Freunde, danach der Verlag und der Lektor. Bis hierhin kannst du noch ändern, musst dich aber dabei auf die Ansichten und Erfahrungen von sehr wenigen verlassen. Wenn es dann losgeht mit der Veröffentlichung, den Kommentaren von Lesern, Lesungen etc. bist du hilflos der allgegenwärtigen Kritik ausgeliefert, ohne etwas anderes tun zu können, als sie wohlwollend anzunehmen, sie nach Richtig und Falsch zu selektieren und beim nächsten Projekt dementsprechend zu handeln. Nebenbei bist dann aber noch mit der "Aufgabe betraut" Werbung für dein Werk zu machen, und das mit all der Kritik im Hinterkopf.

Ganz ehrlich, das stelle ich mir wahnsinnig anstrengend und auch gefühlsmäßig sehr zerreißend vor. Ist es wirklich so? Schreibst du nicht auch deshalb, um möglichst viele Menschen zu erreichen? Für deine Gedanken, Erfahrungen, Botschaften oder was auch immer, eine möglichst große Plattform zu haben?Anderseits, allein die Veröffentlichung, ein fertiges Buch mit deinen Worten, was man kaufen kann, ist auch schon ein riesiger Erfolg.

Vielleicht sind meine Betrachtungen da viel zu naiv. Wahrscheinlich stelle ich mir das alles viel zu kompliziert vor und es ist in Wahrheit ganz einfach. Es kommt doch nur darauf an, warum schreibe ich? Was ist mein Ziel, wenn ich ein Buch schreibe? Ich kenne Leute, die schreiben seit Jahren eine Geschichte nach der anderen und stapeln sie säuberlich in der Schublade, ohne auch nur einmal den Versuch unternommen zu haben, sie zu veröffentlichen. Und sie sind trotzdem glücklich. Sie brauchen keine Plattform, um ihre Gedanken etc. an den Mann zu bringen, sie brauchen nur eine (in diesem Fall nur einen Stapel Papier), um sich selbst und eigene Erfahrungen zu verstehen und irgendwie festzuhalten, oder auch nur, um sich selbst ein Lesevergnügen zu schaffen, was sie immer wieder hervorholen können.

LG Sam
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Verunsicherung und der eigene Weg 31 Mai 2015 22:32 #2646

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Lieber Martin,
du sprichst mir aus der Seele. Vor ca. fünfunddreißig Jahren hatte ich mal den Gedanken ein Buch zu schreiben.
Nun habe ich mein erstes Werk fertig. Oder ob es fertig ist, wird sich später herausstellen.
Ich kann mich beim schreiben sehr gut entspannen und empfinde es nicht als Arbeit. Ich kann ganz ohne Druck, meinen Gedanken freien Lauf lassen. An das Geld verdienen denke ich nicht, dafür habe ich zwei Jobs.
Etwas bleibendes schaffen, das noch existiert, wenn ich schon längst nicht mehr bin,ist doch etwas sehr Schönes.
Einen Bestseller werde ich wohl eher nicht schreiben, aber wenn es Menschen gibt, die mein Buch lesen und Freude daran haben, ist mein Ziel erreicht.

Liebe Grüße

Olaf
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Verunsicherung und der eigene Weg 01 Jun 2015 20:42 #2650

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Hallo Olaf,

was meinst Du denn mit : ob es fertig ist, wird sich später rausstellen.

was hast Du denn geschrieben? Stell doch mal etwas ins Forum. :)

liebe Grüße
Cora
liebe Grüße

Cora
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Verunsicherung und der eigene Weg 16 Jan 2018 16:02 #5920

  • michi1311
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Martin schrieb:
a) Die mit dem dicken Fell. Sie nehmen Lob gelassen hin und Kritik nicht wahr; denn sie wissen, dass sie gut sind (meistens nur sie)
b) Die Weichhäutigen. Sie sind entsetzt, enttäuscht, desillusioniert und probieren es stattdessen mit Batiken
c) Die echten Masochisten. Sie bekommen alles um die Ohren gehauen und stürzen sich trotzdem mit der nächsten Gelegenheit wieder ins Massaker. Ändern tut sich wenig.
d) Die's ernst meinen. Das sind die, die du, Jay, angesprochen hast. Die an sich glauben und wissen, dass sie genau das machen möchten: schreiben. Die aber auch wissen, dass das Üben bedeutet, das dem fürs Klavierspiel nicht nachsteht.

Ganz ehrlich würde ich mich selbst als eine Mischung aus A und D einordnen. Meine Meinung ist, dass eine gesunde Portion Selbstüberzeugung als Autor schon sein darf. Man sollte Kritik zur Kenntnis nehmen, über Verbesserungsvorschläge nachdenken und diese ggf. auch umsetzen. Ich finde aber, man sollte sich nicht zuviel reinreden lassen. Wie du schon sagst, es gibt einfach eine "Flut" an Verbesserern, deren Kritik man auch gut und gerne mal an sich abprallen lassen darf. Kritik ist immer etwas sehr Subjektives und letztlich liegt es ja beim Autor selbst, die wirklich wertvolle Kritik herauszufiltern. Wenn man einige Grundsätze beherzigt, dann sollte man "von Buch zu Buch" automatisch besser werden. Und letztendlich hat ja auch noch jeder Schreiber seinen eigenen Stil, den man entweder mögen oder nicht mögen kann. 100% der Leser erreicht man ohnehin nie.
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