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THEMA: Wie kamt Ihr zu Eurem Genre?

Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 23 Jan 2018 21:39 #5954

  • Abifiz
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Also gut... :unsure:

Aber nur, weil es Ihr seid... ;)

Morgen saug' ich mir noch was aus meine Homunkulus-Nocken...
Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.
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Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 24 Jan 2018 08:22 #5958

  • Christine
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Danke Abifiz, da bin ich doch gespannt wie uns erwartet.
Freue mich schon sehr darauf.
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Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 25 Feb 2019 21:24 #7084

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Ein Jahr später, es tummeln sich ein paar Neue im Forum, da lohnt sich doch ein weiterer Blick in die Genres, oder nicht?

Ich habe noch kein Genre. :rotfl:

Eins meiner Projekte ist eher ein sanfter Roman (hierzu werde ich gleich im Straßencafé noch etwas plaudern, ich hoffe ein paar von euch gesellen sich dazu?), eine weitere Idee geht in Richtung Jugendliteratur. Irgendwann möchte ich mich an eine opulente, bunte Fantasygeschichte wagen. Alles Bereiche, in denen ich auch gern lese.
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Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 26 Feb 2019 11:18 #7087

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Interessante Frage.

Ich bin nicht sicher, ob ich mich schon auf ein Genre eingeschossen habe.

Ich hab mich einfach hingesetzt und habe angefangen zu schreiben. Danach habe ich aus einem Schreibratgeber gelernt, dass man sich auf ein Genre festlegen muss, was mir auch einleuchtet, der Leser wegen.

Trotzdem denk ich nicht, ich schreib jetzt einen Krimi, wie könnte der aussehen?
Sondern ich schreibe, was ich auf dem Herzen habe und beobachte dann, in welche Richtung das läuft. Das ist für mich spannender, vielleicht auch für den Leser, weil man sich nicht so schnell auf ein Klischee einschießt.

Ich lese absolut keine Krimis. Im Schreibkurs hatten wir allerdings die Schreibübung: denke dir einen Antagonisten aus und dann klingelt es bei dem an der Haustür, was passiert dann? Das hab ich dann schon auch mit Wonne geschrieben, ein richtig fieser russischer Wissenschaftler, der dann versehentlich seinen Butler erschießt.

Also: alles ist möglich!

Liebe Grüße
Sabine
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Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 04 Mai 2019 09:32 #8235

Hi ihr lieben,

Also ich habe auch noch nicht "das Genre" gefunden. In meiner Selbstvorstellung in der Rezeption habe ich Fantasy angesprochen. Das möchte ich zum Einem gern schreiben, da ich es gern lese. Zum Anderen habe ich tatsächlich... keine Ahnung ob das so richtig beschrieben ist... ein psychologisches / philosophisch Anliegen innerhalb meiner Geschichten. Ich mache mir oft Gedanken um die Welt, die Probleme, die ich sehe. Ich habe Gedanken, die ich nicht zu Ende denken kann, da sie für mein Hirn sowie die Welt in der wir leben, nicht realisierbar sind. Ein Beispiel dafür ist die Idee, an der ich aktuell werkel. Es soll ein Fantasy Roman werden, welcher sich mit der Durchsetzung von Gesetzen beschäftigt. Die Protagonistin ist dafür zuständig, mit ihren Kräften die Gesetze, welche sie selbst vor langer Zeit niedergeschrieben hat, durchzusetzen. Die Gesetze besagen unter anderem, dass ein Diebstahl ebenso wie ein Mord bestraft wird: Mit der Ausgliederung in eine neue Gesellschaft, in welcher die Menschen in der Anarchie zurecht kommen müssen. Der Hintergrund (oder der Gedanke, den ich hier irgendwann durchbringen möchte), ist, dass ein Diebstahl ebenso weitläufige Konsequenzen mit sich führen kann (Butterfly - Effekt artig), wie ein Mord, der direkt ein Menschenleben kostet. Weiterhin soll darüber nachgedacht werden, wie ein tatsächlicher Mittelweg zwischen der totalen Anarchie und dem sehr sturen Gesetz aussehen kann. Das ganze gepaart mit einer Romanze, gewürzt mit etwas Mystischem und ein paar Kämpfen, ein wenig Humor und viel Selbsterkenntnis im Werdegang der Protagonisten.

Ich hoffe, ich klinge nicht zu "spirituell angehaucht" oder ähnliches. Es ist eher, dass ich mich da ausprobiere und mit mir selbst innerhalb einer nicht realen Welt spielen kann.

Ich würde auch gerne über IT schreiben, da die Digitalisierung ja nicht aufzuhalten ist. Und da auch mit den Gedanken spielen, wie Generationen aufeinander treffen. Das erlebe ich in meinem Job fast täglich: Menschen, die Smartphones nutzen und gleichzeitig sagen "Das Internet wird sich nicht durchsetzen" (tatsächlich passiert!!!! :blink: ), und auf der anderen Seite Kinder, welche zwischen Realität und Virtualität nicht mehr unterscheiden können, deswegen Facebook-Mobbing und diesen schrecklichen Geschichten wie Momo und der Blue Wale Challenge zum Opfer fallen (für die, die das nicht mitbekommen haben: Über Chats werden gezielt Kinder und Jugendliche motiviert, sich selbst Schmerzen zuzufügen, bei beiden "Challenges" gipfelt das Ganze im Suizid des Kindes). Auch hier sehe ich Bedarf zu schreiben (für mich persönlich), um mich mit solchen Themen einfach selbst auseinander setzen zu können. Das Schreiben hilft mir persönlich sehr, bei sowas den Kopf frei zu bekommen und mich nicht allzu sehr mit "dem Schlechten der Welt" selbst zu quälen.

Liebe Grüße,
Eve
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Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 04 Mai 2019 09:42 #8236

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Hallo Eve,

zu mystisch kann es uns gar nicht sein. :cheer:
Da wirst du auf offene Ohren und auf offene Herzen stoßen.
Stell doch einfach mal was rein und hör dir an, wie es bei Testlesern ankommt?

Hast du schon mal einen Blick in die Geschichtenwerkstatt geworfen?

Michaels Ashmunadai?
Oder mein Flug der Hexe?
Silvi schreibt wieder mehr Thriller, ich momentan noch ein Alkoholikerdrama, wir sind da nicht unbedingt auf ein Genre festgelegt.

Die Kapitel sind nummeriert, du kannst ja zurückgehen bis an den Anfang der Geschichten, damit du dich in die Stories einfinden kannst.

Ich bezeichne das Genre allerdings eher als Urban Mystery, Fantasy ist für mich etwas völlig anderes. Ich liebe Geschichten, die in der realen Welt passieren, in denen aber dann das Unerwartete geschieht.

Du kannst dir ja mal ansehen, wie die Texte so kommentiert wurden.
Wobei wir jetzt schon länger zusammen arbeiten, da kann man schon etwas direkter kommentieren, bei Neulingen wäre ich da schon nicht ganz so direkt. :)

LG Sabine
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Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 04 Mai 2019 11:11 #8239

Sobald ich freigeschaltet bin (ich glaube, dass das noch nicht passiert ist) werde ich mich definitiv mal in eure Texte reinlesen :) Bin schon super neugierig darauf! Da ich eher der "supernette, mit Samthandschuhen arbeitende" Typ Mensch bin, braucht ihr euch vor mir nie fürchten. Ich bin zwar ehrlich, aber nicht grob (außer beim Korrigieren von Bachelorarbeiten o.Ä.) :)
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Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 04 Mai 2019 11:55 #8245

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Hallo Eve,

das Genre ist gar nicht so wichtig. Viel wichtiger sind die Dinge, über die du schreiben möchtest und darauf aufmerksam machen möchtest. Ich kann deine Gedanken nachvollziehen und finde es großartig, wenn junge Menschen - das ist nicht abschätzig gemeint - eine Meinung vertreten, anstatt sich nur mit Facebook, Whatsapp, Instagram und Co. zu beschäftigen und dadurch völlig den Bezug zur Realität verlieren. Dazu passt doch, wenn ein junges Mädchen der Welt sagen muss, dass etwas gegen den Klimawandel getan werden muss, anstatt nur nicht bindende Beschlüsse zu fassen.

Liebe Grüße, Marko
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Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 04 Mai 2019 12:02 #8246

Hi Marko,

Ich fühl mich geschmeichelt. Danke dir :) Und ich gebe dir Recht - wahrscheinlich machen wir Menschen uns inzwischen zu häufig Gedanken darum, etwas zu ordnen, zu kategorisieren und von anderem zu trennen - Musik, Filme, Bücher sind wahrscheinlich immer (wenigstens zum Teil) ein Ausdruck von Persönlichkeit und Charakter. Vielleicht ist es auch einfach nicht notwendig, etwas einzuordnen, vielleicht sollten wir manche Dinge einfach um ihretwillen existieren lassen.
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Wie kamt Ihr zu Eurem Genre? 04 Mai 2019 17:15 #8260

  • Martin
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Hallo Eve,

ich finde sehr spannend, was du schreibst! Solche Bücher wünsche ich mir mehr!

Wir scheinen etwas ähnlich interessiert zu sein. Ich habe für mich ein Genre dafür geschaffen, den fantastischen Realismus. Den gibt es nur in der bildenenden Kunst, in der Literatur gibt es den magischen. Ich verstehe aber darunter keine fantastisch fließenden Dali-Uhren, sondern die Realität mit Blick auf das Fantastische dahinter.

Wenn ich hoffentlich endlich wieder zum Schreiben komme und meine beiden, nein drei, aktuellen Bücher durch habe, dann möchte ich ähnliche Sachen in Angriff nehmen, vielleicht sogar mit einem Touch Fantasy - mal sehen.

Vielleicht findest du ja mal Lust in/bei dir, ein erstes Kapitel zu posten. Ich denke, wir sind hier alle achtsam im Umgang miteinander.

Liebe Grüße
Martin
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